The Clean Coder
Habe gestern Abend “The Clean Coder” von Robert C. Martin (Uncle Bob) fertig gelesen. Ich wäre so froh gewesen, wenn ich dieses Buch als Berufseinsteiger gelesen hätte. Es hätte mich so manche Fettnäpfchen vermeiden lassen.
Spannend zu lesen war seine Meinung über den “Flow”. Dieser Zustand beim Programmieren, oder Arbeiten allgemein, wo man die Zeit vergisst und einem schier alles gelingt. Uncle Bob findet diesen Zustand eher hinderlich, weil man den Blick für das Grosse verliert. Ich denke es hängt ein wenig vom Arbeitsstil ab. Ich habe immer zu Beginn mein Notizbuch vor mir liegen, wo ich den grossen Kontext aufzeichne. Manchmal komme ich dann schon in Flow während ich beim dem Design bin – also einem relativ hohen Abstraktionsniveau. Trotzdem hat mich das Buch etwas kritischer gegenüber dem Flow werden lassen.
Einen völlig anderen Blickwinkel auf den Flow hat z.B. Joel Spolsky (bekannt von dem Blog “Joel on Software“). Er erzählt in einem Interview, wie wichtig er den Flow findet und das er die Büros sogar so gestaltet, das man sich richtig gut in die Arbeit vertiefen kann.
Es gibt aber in dem Buch noch sehr viele andere Perlen und Denkanstösse zu finden. Lesen!
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